B5: Kalksteinbruch

 

Nicht nur untertage suchte man nach Bodenschätzen, sondern auch an der Oberfläch gab es Schätze, deren Abbau sich lohnte.  Diese waren insbesondere Diabas, Schiefer, Kieselschiefer,Marmor und Kalk. Hier im Bereich Eikesbike wurde um 1800 der Kalkstein der Padberger Schichten abgebaut. Vor Ort in Kalköfen gebrannt, wurde er zu Kalkfarbe und Kalkmörtel verarbeitet oder fand in der Landwirtschaft als Dünger Verwendung. In einem Steinbruch ca.150 m weiter in Richtung Giershagen wurde der dort zu Tage tretende blaue Kalkstein abgebaut, der sich gut als Baumaterial eignete. Der Steinbruch wurde 1903 von Carl Reinke, der in Bredelar das Zechitwerk in Betrieb genommen hatte, von der Gemeinde Giershagen für 20 Jahre gepachtet. Dort wurde das Material zu hochwertigen Betonsteinen und-platten verarbeitet, die in ganz Deutschland verlegt wurden, so z.B. am Leipziger Bahnhof und im Elbtunnel in Hamburg.