Wanderung: Auf den Spuren der Bredelarer Bergleute..

...so lautete das Motto der Wanderung, zu der der "Verein für Ortsgeschichte und Heimatpflege Bredelar" im Rahmen der Marsberger Wanderwoche für Samstag, dem 16. September 2016 eingeladen hatte. Ausgangspunkt der Wanderung war der Bahnhof Bredelar, wo der Vorsitzende des Vereins,Daniel Hennig, insgesamt 26 Wanderfreunde aus den Orten Bredelar, Detmold, Giershagen, Hannover, Lichtenau, Marsberg und Messinghausen begrüßen konnte.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Erzbergbaus und seine besondere Bedeutung für den Ort Bredelar, ging es dann mit Wanderführer Franz Josef Frese zur 1. Station der Wanderung, zum Lydiastollen. Am und im Lydiastollen gab es dann Informationen über Förderung und Abtransport des Eisenerzes. Von dort führte der Wanderweg dann bergauf durch den Bellerstein, wobei man dann bei einer kurzen Rast einen schönen Blick ins Hoppecketal hatte:

 

                                                                                                                                                                                                          

An der Portaltafel "Charlottenzug" wurden dann Entstehung und Abbaumethoden des Eisenerzes verdeutlicht. Nach einer kurzen Strecke, mit weitem Blick ins Diemeltal, konnte man dann vor Ort die Spuren der Bergleute an dem  noch teilweise sichtbaren Tagebau und den Schachtpingen der Grube "Charlottenzug" erkennen:

   

                                                                                                                                                                                       

Auf dem Rückweg nach Bredelar wurde noch ein Abstecher zur Mariengrotte gemacht, um von dort den schönen Blick auf Bredelar und ins Hoppecketal genießen zu können:

      

                                                                                                                                                                    

Endpunkt der Wanderung war gegen 17.00 Uhr das Kloster Bredelar, das zur damaligen Zeit das größte Montanunternehmen im östlichen Sauerland war:

                                                                                       

                                                                                          

An den Reaktionen der Teilnehmer ließ sich erkennen, dass  diese Wanderung mit ihrer Mischung aus Natur und Kultur gut angekommen war!